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    Schädlingsbekämpfung Zika-Virus – Weltgesundheitsorganisation ruft weltweiten Gesundheitsnotstand aus

    Zika-Virus – Weltgesundheits-organisation ruft weltweiten Gesundheitsnotstand aus

      Zika ist eine Viruserkrankung, die durch Vektoren übertragen wird − durch die gleiche Moskitoart, die auch Denguefieber, Chikungunya und Gelbfieber überträgt. Eine alarmierende Zunahme der Infektionen in Süd- und Mittelamerika erregt große Besorgnis in wissenschaftlichen Kreisen, so dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 1. Februar 2016 die Situation zu einem weltweiten Gesundheitsnotstand erklärte. Normalerweise ruft Zika nur eine milde Erkrankung hervor, aber es besteht ein dringender Verdacht auf eine Zusammenhang zwischen dem Virus und angeborenen Fehlbildungen bei Säuglingen sowie neurologischen Erkrankungen. Es gibt keine Impfung oder Heilmittel dagegen und die WHO sagt, dass die beste Form des Schutzes, eine Verhinderung der Moskitostiche ist.

      Zika-Virus: Die Fakten

      Das Zika-Virus wurde erstmals 1947 in einem Affen im Zika Wald in Uganda isoliert. Das Virus schlummerte jahrzehntelang und befiel hauptsächlich Affen. Im Menschen verursachte Zika manchmal eine milde, wenig besorgniserregende Erkrankung. Der erste dokumentierte Zika-Ausbruch wurde 2007 auf den Pazifik Inseln erfasst. Zwischen 2013 und 2014 berichteten vier weiteren Pazifik Insel-Staaten Zika-Ausbrüche. In 2015 wurde das Virus auf dem amerikanischen Kontinent gefunden, wo er sich nun explosionsartig ausbreitet. Bis Ende Januar 2016 wurden in 23 Ländern in diesem Gebiet entsprechende Fälle gemeldet.

      Es wird von der Aedes Moskito-Gattung übertragen: Aedes aegypti Moskitos sind die Hauptüberträger des Zika-Virus, aber Aedes albopictus Moskitos, auch als asiatische Tiger Moskitos bekannt, sind ebenfalls potenzielle Überträger dieser Krankheit. Anders als die meisten anderen Arten, stechen Aedes Moskitos tagsüber, aber auch am Spätnachmittag und Abend.

      Soweit bekannt, kursiert das Virus im Moment in Afrika, Nord-, Mittel- und Südamerika, Asien und dem Pazifik. Die Weltgesundheitsorganisation hat eine Stellungnahme abgegeben, in der eine Verbreitung von Zika auf dem gesamten amerikanischen Kontinent erwartet wird, mit Ausnahme von Kanada und dem kontinentalen Chile.

      Obwohl die Symptome in der Regel mild sind, besteht der dringende Verdacht auf eine Zusammenhangzwischen Zika und neurologischen Syndromen und Mikrozephalie bei Kindern von Frauen, die während der Schwangerschaft mit dem Zika-Virus infiziert wurden. Dieser Zusammenhang wird derzeit von Gesundheitsbehörden untersucht.

      Weltkarte der prognostizierten Verbreitung von Aedes aegypti. Die Karte zeigt die Wahrscheinlichkeit des Auftretens (von 0 blau bis 1 rot) mit einer räumlichen Auflösung von 5 km x 5 km.
      Mehr unter http://elifesciences.org/content/4/e08347#drupf

      Symptome

      Gesundheitsexperten schätzen, dass die Inkubationszeit für Infektionen mit dem Zika-Virus ein paar Tage beträgt. Die Erkrankten haben in der Regel keine oder nur sehr milde Symptome, wie zum Beispiel leichtes Fieber, Ausschläge, Bindehautentzündung, Glieder- und Gelenkschmerzen und Kopfweh. Diese Symptome dauern normalerweise 2-7 Tage an und erfordern keine besondere Behandlung. Wenn die Symptome sich verschlimmern, sollte ein Arzt konsultiert werden. Die vermutete Verbindungzwischen neurologischen und autoimmunen Komplikationen und dem Zika-Virus sowie ein Anstieg von Mikrozephalie bei Neugeborenen werden ebenfalls untersucht, auch wenn sie wissenschaftlich noch nicht bewiesen werden konnten.

      Prevention

      Weil kein Impfstoff gegen das Zika-Virus existiert, besteht die Herausforderung darin, seine Ausbreitung beim Menschen zu verhindern. Laut der WHO ist die beste Vorbeugung, die Moskitos zu bekämpfen und Moskitostiche zu verhindern. Dies beinhaltet auch, die Moskito-Population durch die Entfernung von Brutstätten zu reduzieren und den Kontakt zwischen Moskitos und Menschen zu verringern.

      Während eines Ausbruchs dieser Krankheit können Gesundheitsbehörden Insektizide sprühen und Insektizide, die von dem WHO "Pesticide Evaluation Scheme" empfohlen werden, können als Larvizide zur Behandlung relativ großer Wasserbehälter verwendet werden. Es ist auch wichtig, potenzielle Brutstätten zu beseitigen. Alle Arten von Wasserbehältern, wie zum Beispiel Eimer, Blumentöpfe, Getränkedosen oder ausrangierte Autoreifen sollten entfernt, geleert oder abgedeckt werden.

      Zum persönlichen Schutz in betroffenen Gegenden empfiehlt die WHO Insektenschutzmittel, helle Kleidung, die möglichst den ganzen Körper bedecken sollte, physische Barrieren wie zum Beispiel Fliegengitter, geschlossene Fenster und Türen und das Schlafen unter einem Moskitonetze.

      Frauen in den betroffenen Gebieten, die entweder schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sollten sich besonders sorgfältig vor Moskitostichen schützen.

      Besorgte Reisende sollten sich regelmäßig über das Zika-Virus und andere von Moskitos übertragene Krankheiten informieren und die WHO Website oder örtliche Gesundheitsbehörden oder Außenministerien zu Rate ziehen.

      Quelle: Weltgesundheitsorganisation

    Zika-Information

    Was macht das Zika-Virus? Wie kann man sich gegen das Virus schützen?

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