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    Heute muss niemand mehr an Malaria sterben

      Malaria ist zweifellos die gefährlichste Infektionskrankheit in Afrika und anderen Regionen der Welt. Schätzungen zufolge ist Malaria jährlich für 435.000 Todesfälle verantwortlich. Vor allem Kinder und Schwangere sind gefährdet.  

      Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) traten 2017 über 90 % aller durch Malaria verursachten Todesfälle in Afrika auf, meistens waren Kinder unter fünf Jahren betroffen. Dennoch ist Malaria vermeidbar und behandelbar. Jedes verlorene Leben ist ein sinnlos ausgelöschtes Leben. Die Vision des Global Malaria Program der WHO ist eine Welt frei von Malaria. Das Ziel ist eine Reduktion der Todesfälle um mehr als 90 % bis 2030 im Vergleich zu 2015.  

      Moskito, der den Malariaerreger überträgt

      Malaria: Fakten

      Es wird geschätzt, dass im Jahr 2017 etwa 219 Millionen Fälle von Malaria-Infektionen und etwa 435.000 Todesfälle auftraten. In Afrika stirbt alle 2 Minuten ein Kind; rund 61 % aller Todesfälle durch Malaria befinden sich in dieser Altersgruppe. Dennoch ist die Zahl von Krankheits- und Todesfällen weltweit seit dem Jahr 2010 um 18 % bzw. 29 % gesunken. Seit dem Jahr 2001, konnten fast 7 Millionen Menschenleben gerettet werden, insbesondere Kinder unter 5 Jahren.

      Jenseits der Gesundheitsstatistik wirkt sich Malaria auch negativ auf die Entwicklung, Produktivität und Wirtschaft der von ihr betroffenen Gemeinden aus. Arme Menschen, die sich eine ärztliche Behandlung nicht leisten können bzw. eingeschränkten Zugang zu medizinischer Versorgung haben, sind ungleich stärker von Malaria betroffen, wodurch viele Familien und Gemeinden in einer Abwärtsspirale der Armut gefangen sind. Laut Weltgesundheitsorganisation kann die Krankheit in Ländern mit hoher Ansteckungsrate zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um bis zu 1,3 % führen.

      Etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist dem Risiko, an Malaria zu erkranken, ausgesetzt. Die meisten Malariafälle und -toten gibt es in Afrika südlich der Sahara. Aber auch Asien, Lateinamerika und in geringerem Umfang der Nahe Osten sowie Teile Europas sind davon betroffen. 2017 trat Malaria in 90 Ländern und Gebieten auf.

      Symptome

      Malaria ist eine akute, fieberhafte Erkrankung. Die Symptome treten sieben oder mehr Tage (in der Regel 10–15 Tage) nach dem Stich durch eine infizierte Stechmücke auf. Die ersten Symptome – Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Erbrechen – können schwach ausgeprägt und dadurch schwer als Malaria zu erkennen sein. Erfolgt innerhalb von 24 Stunden keine Behandlung, kann der Malariaerreger P. falciparum zu einer schweren Erkrankung führen, die häufig tödlich endet. Kinder in endemischen Gebieten mit schweren Erkrankungen entwickeln meist eines oder mehrere der folgenden Symptome: schwere Blutarmut, Atemnot in Folge der metabolischen Azidose oder zerebrale Malaria. Auch bei Erwachsenen versagen häufig mehrere Organe.

      Afrikanisches Mädchen

      Prävention

      Die Bekämpfung der Krankheitsüberträgern ist die wichtigste Maßnahme der öffentlichen Gesundheitsversorgung, um die Fälle der Übertragungen von Malaria auf Gemeindeebene zu verringern. Es ist die einzige Maßnahme, mit deren Hilfe die sehr hohe Übertragungsrate der Malariaerreger auf nahezu Null verringert werden kann. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt zwei Arten der effektiven Bekämpfung von Moskitoes je nach den Umständen. Dies sind:

      • Lang wirkende insektizidimprägnierte Moskitonetze (LLINs), wie etwa die Interceptor® Netze von BASF, werden bevorzugt in großen Gesundheitsprogrammen verteilt. Die WHO empfiehlt eine flächendeckende Bekämpfung von Moskitos. In den meisten Gegenden ist die Verteilung von LLINs die preiswerteste Option dieses Ziel zu erreichen. In Gebieten mit hoher Übertragungsrate können dann alle Mitglieder eines Haushalts jede Nacht unter Moskitonetzen schlafen. 2015 bis 2017 wurden insgesamt mehr als 600 Millionen insektizidimprägnierte Bettnetze in die endemischen Länder geliefert.
      • Das Versprühen von Insektiziden in Innenräumen (IRS), z.B. Fendona® von BASF, ist die wirksamste Methode, um die Übertragungsrate von Malaria schnellstmöglich zu reduzieren. Sie entfalten ihr volles Potential, wenn mindestens 80% der Häuser in Risikogebieten damit besprüht werden. Das Besprühen von Wohnräumen wirkt für 3–6 Monate.

      Insektizidresistenz

      In vielen Gebieten wurde die Moskitobekämpfung verstärkt, gleichzeitig tauchen neue Herausforderungen auf. Dazu zählt auch die steigende Resistenz der Moskitos gegen Insektizide, einschließlich DDT und Pyrethroide, insbesondere in Afrika. Die Entwicklung neuer, alternativer Insektizide ist ein teures und aufwendiges Unterfangen. In 2017 hat BASF eine neue Generation von innovativen Produkten zur Bekämpfung der Insektizidresistenz auf dem Markt gebracht, um diesem wachsenden Problem entgegenzuwirken.

      Quelle: Weltgesundheitsorganisation

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