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    Gelbfieber

      Wie viele übertragbare Krankheiten ist Gelbfieber ein hämorrhagischer Virus, der durch die Gattung der Aedes- Stechmücke übertragen wird. Ein Impfstoff ist seit mehr als einem halben Jahrhundert verfügbar. Die Zahl der infizierten Menschen in Afrika, der Karibik und Amerika ist jedoch in den letzten zwei Jahrzehnten wieder zu einem erheblichen Problem der öffentlichen Gesundheit geworden.

      Menschen in Liberia

      Die WHO schätzt, dass jedes Jahr über 200.000 Fälle von Gelbfieber auftreten, darunter mehr als 25.000 Fälle mit Todesfolge. Zudem ist anzunehmen, dass weltweit nur ein kleiner Anteil der Gelbfieberfälle bekannt wird.  

      Blutproben

      Gelbfieber ist in der Regel eine leichte Infektion, deren Symptome einer Grippe ähneln. Nach Angaben der WHO ist die Krankheit schwer zu erkennen. Die Symptome treten in zwei unterschiedlichen Phasen auf, wobei sich die zweite Phase nicht bei allen Infizierten einstellt; manche weisen überhaupt keine Symptome auf. Die erste Phase äußert sich in der Regel durch Fieber, Muskelschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Zum Glück verbessert sich der Gesundheitszustand der meisten Patienten nach einigen Tagen.

      15 % der Infizierten erreichen jedoch eine zweite, „toxische“ Phase. In dieser Phase tritt erneut Fieber auf und die Patienten zeigen die Symptome einer Gelbsucht (daher auch der Name Gelbfieber). Bei Verschlechterung der Symptome kann die Krankheit zur Beeinträchtigung der Funktionen von Leber, Nieren und Herz führen. Die Sterblichkeitsrate bei Gelbfieber wird auf 5 bis 10 % geschätzt. Die Hälfte der Patienten stirbt in der toxischen Phase innerhalb von zwei Wochen.

      Die Gelbfieberimpfung hat sich als äußerst wirksame Vorbeugungsmaßnahme erwiesen. Eine zweite, ebenso wichtige Schutzmaßnahme ist die Bekämpfung der Mücken, die Träger und Verbreiter des Virus sind. Durch die Verwendung von Insektiziden wie dem Larvizid Abate®, die mögliche Brutplätze beseitigen und durch Sprühen von Insektiziden um erwachsene Mücken zu bekämpfen, erhalten Gemeinden in Gegenden, wo der Impfstoff nicht flächendeckend verfügbar ist, wertvolle Zeit zur Entwicklung der nötigen Immunität nach einem Notimpfungsprogramm. Zudem hat die WHO erklärt, dass Abate wirksam gegen Gelbfieber vorbeugt, wenn es gemäß den Anwendungshinweisen im Trinkwasser eingesetzt wird. Abate ist die einzige von der WHO genehmigte Formulierung zur Verwendung im Trinkwasser.

      In den letzten zwei Jahrzehnten haben Gelbfieberepidemien in einer wachsenden Zahl von Ländern zugenommen. Dieses Auftreten ist auf die erhöhte Zahl von Stechmücken und ihrer Lebensräume zurückzuführen. Afrika und Amerika sind besonders betroffen.

      Quelle: WHO  

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