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    Denguefieber − Geschätzte 390 Millionen Infektionen jedes Jahr

      Denguefieber wird von einem Virus verursacht, der überwiegend von der Stechmücke Aedes aegypti übertragen wird. Diese Mückenart sticht auch tagsüber bevorzugt Menschen. In den letzten Jahrzehnten hat die Anzahl der Erkrankungen dramatisch zugenommen. Die Bekämpfung von Dengue ist heute international ein Hauptanliegen im Bereich öffentliche Gesundheit.  

      Ärztin

      Denguefieber: Die Fakten

      Dengue tritt in tropischen und subtropischen Regionen rund um den Globus auf, überwiegend in städtischen und semi-urbanen Gebieten. Die Krankheit ist heute in mehr als 100 Ländern in Afrika, Nord- und Süd-Amerika, dem östlichen Mittelmeerraum, in Südostasien und im Westpazifik endemisch. Ein Bericht schätzt, dass jährlich 390 Millionen Dengue-Infektionen auftreten.

      Die durch Denguefieber verursachten Krankheitsbilder umfassen eine Reihe von grippeähnlichen Symptomen bis hin zu einem möglicherweise tödlichen hämorrhagischen Fieber. Dengue ist neben Malaria eine der Hauptursachen für Krankenhausaufenthalte und Todesfälle unter Kindern in schwer befallenen Regionen, in denen Dengue vermehrt auftritt, insbesondere in Asien und Lateinamerika.

      Es gibt vier verschiedene, aber eng miteinander verwandte Virentypen, die Dengue verursachen. Nach überstndener Infektion durch einen der vier Erreger besteht lebenslange Immunisierung gegen dieses Virus, aber nur ein teilweiser und vorübergehender Schutz vor einer Folgeinfektion durch die anderen drei Viren.  

      Kind aus Südostasien, wo das Denguefieber stark verbreitet ist

      Symptome

      Denguefieber ist eine schwere, grippeähnliche Krankheit, die Säuglinge, Kleinkinder und Erwachsene trifft, allerdings selten tödlich endet. Die Symptome variieren je nach Alter des Patienten. Sie reichen von Fieber mit Ausschlag, leichtem Fieber oder hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, Schmerzen hinter den Augen, Muskel- und Gelenkschmerzen bis zu Ausschlägen.

      Hämorrhagisches Denguefieber (DHF) ist eine potentiell tödliche Verschlimmerung der Krankheitsverlaufes, die zu hohem Fieber, oft mit Vergrößerung der Leber und in schweren Fällen zu Kreislaufversagen führt. Die Krankheit beginnt oft mit einem plötzlichen Temperaturanstieg, begleitet von einer Rötung im Gesicht sowie anderen grippeähnlichen Symptomen. Das Fieber dauert üblicherweise zwei bis sieben Tage an und kann bis zu 41 °C ansteigen, eventuell begleitet von Krämpfen und anderen Komplikationen.  

      Prävention

      Das starke angestiegene Auftreten des Denguefiebers wird der sich erweiternden geographischen Verbreitung der vier Dengue-Viren und deren Überträgern, den Stechmücken, zugeschrieben. Ein rascher Anstieg der Moskito-Populationen in Städten bringt noch mehr Menschen in Kontakt mit dem Überträger, insbesondere in Regionen, in denen sich die Moskitos gut vermehren können, wo zum Beispiel Haushaltswasser üblicherweise gespeichert wird und wo die Abfallentsorgung nicht ausreichend ist.

      In Asien und Amerika vermehren sich Aedes aegypti überwiegend in von Menschen geschaffenen Behältern wie zum Beispiel Steingutkrüge, Metallfässer und Betonzisternen, die für die Speicherung von Haushaltswasser verwendet werden, sowie in weggeworfenen Nahrungsmittelbehältern aus Kunststoff, gebrauchten Autoreifen und anderen Gegenständen, in denen sich Regenwasser ansammelt. In Afrika brütet der Moskito auch großflächig in natürlichen Lebensräumen wie Baumlöchern und Blättern, die sich zusammenrollen und „Becher“ formen, in denen sich Wasser sammelt.

      Die Eingrenzung der Verbreitung der Dengue-Viren ist von größter Wichtigkeit, da kein präventiver Impfstoff vorhanden ist. Die Herausforderung besteht also darin, den Kampf gegen Dengue weg von der Behandlung hin zur Vermeidung der Krankheit zu verlagern, indem die Ausbreitung auf den Menschen verhindert wird. Gegenwärtig besteht die einzige Methode, das Dengue-Virus zu bekämpfen oder seine Übertragung zu verhindern, darin, die Überträger-Moskitos zu bekämpfen. Der Einsatz geeigneter Insektizide in den Lebensräumen der Larven, insbesondere in Wasserspeichern im Haushalt, bekämpft die Larven und verhindert das Schlüpfen von Moskitos über mehrere Wochen hinweg. Das Larvizid Abate®, das auch über eine Zulassung für die Trinkwasserbehandlung verfügt, ist deshalb ein wichtiges Werkzeug für die Bekämpfung des Dengue-Virus.

      Quelle: Weltgesundheitsorganisation  

    Verktorübertragene Krankheiten

    Abate User Guide

    PDF (687 KB)

    "Dengue Warriors" Poster

    PDF (637 KB)

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