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    Schädlingsbekämpfung Guineawurm-Tiefstand

    Guineawurm-Erkrankungen auf historischem Tiefstand

    Als das Carter Center im Jahr 1986 die Ausrottung des Guineawurms in Angriff nahm, waren jährlich geschätzte 3,5 Millionen Fälle der Guineawurm-Krankheit (Dracontiasis) in 21 Ländern in Afrika und Asien zu verzeichnen. Seitdem konnte die Infektionsrate um mehr als 99,99 % gesenkt werden auf gerade Mal 30 Fälle in Südsudan, Mali, Tschad und Äthiopien.

    Zwei afrikanische Kinder lesen einen Comic.

    Seit 32 Jahren führt das Carter Center eine internationale Kampagne zur Ausrottung der Guineawurm-Krankheit. Dabei arbeitet es eng mit den Gesundheitsministerien und Kommunen der betroffenen Länder, den amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC), der WHO, der UNICEF, privaten Unternehmen und vielen anderen Institutionen zusammen.

    President Carter, der in 2017 seinen dreiundneunzigsten Geburtstag feierte, sagt dass er noch erleben möchte, dass der Guineawurm ausgerottet wird.Der Prognose des Carter Center zufolge wird die Guineawurm-Krankheit bald als zweite Krankheit in der Geschichte (nach den Pocken) vollständig ausgerottet sein – und als erste ohne Impfstoffe oder medizinische Behandlung.

    Zur Unterstützung des Feldzugs gegen den Guineawurm stellt BASF dem Carter Center seit 1988 kostenlos Abate® zur Verfügung, ein Mittel zur chemischen Wasserbehandlung, das die Guineawurmlarven abtötet. Ein Beitrag im Gesamtwert von immerhin mehr als 4 Millionen US Dollar.

    Egon Weinmuller, Leiter der Geschäftsaktivtäten Offentliche Gesundheit der BASF über die Rolle der BASF in den Anstregungen, die Guineawurm-Krankheit Geschichte werden zu lassen: „Dieses Programm ist ein glänzendes Beispiel, wie man es Bereich Öffentliche Gesundheit richtig macht. Jede Einzelheit ist durchdacht und wird mit großer Sorgfalt umgesetzt – von der Einbindung der Regierungsbehörden über die Anpassung des Programms an die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten bis hin zum ausführlichen Training der Mitarbeiter vor Ort. Ich bin stolz darauf, dass unser Unternehmen dem Carter Center eine wesentliche Komponente für den Erfolg des Programms zur Verfügung stellen konnte.“

    Behandlung eines Mädchens gegen den Guineawurm

    Kooperation im Kampf gegen Flussblindheit

    Im November 2012 weitete die BASF ihre Zusammenarbeit mit dem Carter Center auf den Kampf gegen die Flussblindheit in Äthiopien aus. Im Zuge einer langfristigen Partnerschaft hat sich BASF verpflichtet, bis 2020 über 4.500 Liter des Larvizids Abate für Uganda bereitzustellen, um bei der Eliminierung der Krankheit im Land zu helfen.

    Die Flussblindheit verursacht starken Juckreiz, schädigt die Haut und die Sehkraft und führt häufig zur Erblindung. Die Krankheit wird durch Bisse der Kribbelmücke übertragen, deren Larven sich in schnell fließenden Gewässern nahe dem fruchtbaren Ufer entwickeln. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Krankheit sind beträchtlich, da sie die Betroffenen an jeglicher Tätigkeit hindert – sei es Arbeit, Landwirtschaft und Nahrungsbeschaffung, Schulbesuch oder Versorgung der Kinder.

    Seltene Anerkennung durch das Carter Center

    Im Jahr 2003 überreichte der ehemalige US-Präsident und Gründer des Carter Centers, Jimmy Carter, BASF feierlich eine signierte Urkunde, um die Unterstützung im Kampf gegen die Guineawurm-Krankheit zu würdigen.

    „Unser bemerkenswerter Erfolg“, erklärte Carter, „gründet sich nicht zuletzt auf die Großzügigkeit der BASF.“ In einer persönlichen Botschaft wandte er sich an alle BASF-Mitarbeiter: „Im Namen meiner Kollegen vom Carter Center und der 3,5 Millionen Menschen, die von der Guineawurm-Krankheit betroffen sind, möchte ich Ihnen allen bei BASF meinen Dank aussprechen.“

    Hier geht es zum Video.

    Die Guineawurm-Krankheit (Dracontiasis) ist eine äußerst schmerzhafte parasitäre Infektion. Die Erkrankten werden derart geschwächt, dass sie weder arbeiten, ihre Felder bestellen noch für ihre Kinder sorgen können was buchstäblich das wirtschaftliche Leben eines Dorfes zum Stillstand bringt.

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