Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Choose a location

    Pflanzenschutz und Saatgut Space Farming - Aktuelle Nachrichten

    Space Farming - Aktuelle Nachrichten

      Begleiten Sie uns auf unserem Weg zum Weltall! Folgen Sie Maria, Raphael, David und das ganze V3PO Team nach Cape Canaveral in Florida und zurück. Verfolgen Sie das V3PO Tagebuch rund um das spannendste und ambitionierteste Forschungsprojekt, an dem wir bisher beteiligt waren.

    Wilkommen zu Hause! - 24. März 2017

      Sebastian Rohrer, Leiter Early Fungicide Biology in der Pflanzenschutzforschung bei BASF und Mentor von V3PO, nimmt den Karton mit dem Experiment in Empfang.

      Der heutige Tag war ein weiterer Höhepunkt für das V3PO Projekt. Die Versuchsbox und die Stecklinge sind sicher von der ISS in das Agrarzentrum der BASF in Limburgerhof zurückgekehrt.  

      Ein neues Schülerteam der Edith-Stein-Schule aus Ravensburg hat gemeinsam mit den Forschern der BASF gespannt auf die Ankunft gewartet. Sebastian Rohrer, Leiter der frühen Fungizid Biologie, nahm das Paket in Empfang und brachtet es in das Labor. Haben die Stecklinge die lange Reise überlebt?

      Das Team war erfreut, als sie ihre Versuchsbox mit den Stecklingen von der ISS in Händen halten konnten. Ein paar Stecklinge hatten leider Schaden erlitten, vermutlich wegen der Dunkelheit auf dem langen Transport zu und von der ISS. Bei äußerlicher Betrachtung waren keine Wurzeln zu erkennen: genaue Ergebnisse erhalten die Schüler erst nach einer histologischen Untersuchung der Sprossstücke und detaillierten Analysen der Pflanzengewebe. Diese werden sie am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzen in Erfurt durchführen.

      Für diesen nächsten Schritt wurden die Stecklinge zunächst im Labor der BASF entsprechend konserviert und aufbereitet. Zuvor wird ein Kontrollversuch in der Klimakammer der BASF durchgeführt. Darin werden die Klimadaten der ISS simuliert, um die Ergebnisse vergleichen zu können.

    Jeder will die Weltraum-Stecklinge sehen.

    Um die Stecklinge aus der Versuchsbox zu holen, wurde ein Loch in die Seitenwand geschnitten.

    Die Stecklinge wurden in flüssigem Stickstoff tiefgefroren und für weitere Laboranalyse bereitgestellt.

    Zur ISS und zurück! 23. Februar - 19. März 2017

      Die ISS Astronauten fangen die Dragon Raumkapsel mit Hilfe eines Roboterarms ein. Bild: NASA

      Nachdem das Andocken an die ISS um einen Tag verschoben werden musste, haben die Astronauten endlich am 23. Februar um 11:44 CET die Dragon Kapsel, die u.a. auch das V3PO Experiment transportiert hat, einfangen können. Etwa einen Tag hat es gebraucht, um alle Experimente auszuladen und diese in den entsprechenden Versuchsanrichten auf der Station aufzubauen.

      Das V3PO Experiment wurde mit einer Lichtquelle, einer Videokamera und einem Umgebungssensor verbunden, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Kohlendioxid und Sauerstoff messen sollte. Um 20:45 CET ging das Experiment online und sendete erste Bilder aus des Weltraum.

      Nur 23 Tage später, aufgrund der Verschiebungen durch die Nasa etwas früher als erwartet, haben die Astronauten das V3PO Experiment wieder verpackt und mit der Dragon-Kapsel zurück auf die Erde geschickt. Alles ist sicher am 19. März kurz vor 16.00 CET im Pazifischen Ozean vor der Küste Kaliforniens gelandet.

      Ein sogenanntes “Recovery-Team” hat die Dragon-Kapsel zurück zum Festland gebracht, die Experimente ausgepackt und sie zurück in die Labore auf der ganzen Welt verschickt. Das V3PO Team kann es kaum erwarten, dass ihr Experiment endlich wieder nach Deutschland kommt.

       

    Wasserlandung im Morgengrauen! Dragon landet im pazifischen Ozean vor der Küste Kaliforniens. Bild: SpaceX

    Unsere Stecklinge sind drin! Die Dragon Raumkapsel wird aus dem Ocean geborgen. Bild: SpaceX

    Die Rakete ist abgehoben! 19. Februar 2017

      Ja! Wir sind gestartet! Das V3PO Team feiert den Raketenstart nach dreijähriger Vorbereitungszeit.

      Heute Morgen wurde das Team von schweren Regengüssen begrüßt. Jedoch zeichneten sich bei der Abfahrt zum Strand erste Sonnenstrahlen am Horizont ab. Von dort aus sollte der verschobene Raketenstart der SpaceX Dragon 9 Rakete zur ISS beobachtet werden.

      Was für ein Gegensatz zur gestrigen VIP Veranstaltung. Heute haben die V3PO Studenten einen Platz an einem Holzsteg ausgemacht, an dem auch sich auch Einheimische, Touristen, Fotografen und Angler eingefunden haben. Die Atmosphäre war eher gedämpft. Jeder hat die Vorbereitungen des Countdowns auf den Mobiltelefonen verfolgt. Als die Startkontrolle den Raketenstart freigegeben und der Countdown begonnen hat, war jedem klar, dass die Rakete dieses Mal sicher startet würde.

      Es war totenstill, einzig das Geräusch der Trägerrakete konnte man über die Mobiltelefone hören. Alle haben fieberhaft auf die Wolken geblickt, um die Rakete zu sehen. Und da war sie! Ein winzig leuchtender Fleck, der durch die Wolken flog. Nach einigen Minuten durchbrach die Rakete dann auch die Schallmauer und ein lauter Knall brachte alle Menschen zum Jubeln.

      Nach einigen Minuten, in denen alle ziemlich ungläubig in den Himmel starrten – das Experiment war tatsächlich auf dem Weg zur ISS – konnte man Erleichterung in den Gesichtern der Studenten erkennen und alle haben sich gegenseitig umarmt, auf die Schultern geklopft und geklatscht. Und dann war es auch vorbei. Das Team ging langsam zum Haus, welches sie für die Zeit in den USA angemietet hatten, zurück und eine Stunde später waren sie auch schon auf dem Weg zum Flughafen, um zurück nach Deutschland zu fliegen. Was für eine emotionale Zeit mit zahlreichen Höhen und Tiefen!

      Herzlichen Glückwunsch an V3PO! Das ist nur der Anfang eures Projektes. Mal sehen wie es das Leben der Menschheit in der Zukunft verändern wird.

    Auf dem Weg zum Start

    Ein Raketenstart in Cape Canaveral ist eine Attraktion

    V3PO-Lehrerin, Brigitte Schuermann und die junge Wissenschaftlerin Maria Koch sind sehr glücklich

    Nur ein kleiner Schweif am Horizont, aber für das V3PO-Team ist das der Höhepunkt der letzten der Jahren

    Bittere Entäuschung – 18. Februar 2017

      The team can't believe it. The launch was cancelled just 13 seconds before lift off. Das Team kann es nicht fassen. Der Start wurde 13 Sekunden vor dem Abheben abgebrochen.

      Mit Sonnenaufgang waren Maria, David und Raphael beim NASA Treffpunkt. Es sah nach einem vielversprechend schönen Tag aus. Alle Vorhersagen waren positiv für den Raketenstart. Mit ihren VIP Ausweisen ausgestattet, hat sich das Team mit den anderen Gästen im Kennedy Space Center eingefunden.

      Von der Dachterrasse aus hatte das Team die Raketenplattform 39A, von der die SpaceX Rakete Falcon 9 starten sollte, gut im Blick. Von dort aus sind alle Apollo Missionen zum Mond gestartet. Sogar Buzz Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond, war beim VIP Empfang anwesend (leider wurde er schnell wieder weggebracht bevor irgendjemand Fotos machen konnte!). Die offiziellen Repräsentanten der NASA, der ISS und von SpaceX haben alle anwesenden Gäste herzlich willkommen geheißen und inspirierende Präsentationen über den heutigen Raketenstart sowie die Bedeutung der Weltraumforschung gehalten.

      Eine Minute vor dem Raketenstart, trat plötzlich Stille ein – alle schauten auf die Raketenplattform und warteten darauf, dass der Countdown beginnt. Die technischen Prüfungen wurden über die Lautsprecher übertragen. Plötzlich kam die Stimme der Startkontrolle und sagte „Halt, halt, halt“ und 13 Sekunden vor dem Raketenstart wurde der Abflug abgebrochen.

      Ein enttäuschender Moment für die V3PO Studenten – sie haben auf diesen Moment drei Jahre gewartet. Die Gesichter haben in diesem Moment Bände gesprochen -zunächst Fassungslosigkeit, gefolgt von unglaublicher Enttäuschung.

      Die NASA hat einen neuen Versuch für morgen, 19. Februar um 9.38 lokale Uhrzeit, angekündigt. Dann wird es allerdings keine besondere VIP Veranstaltung im Kennedy Space Center geben. Die Studenten freuen sich schon jetzt auf das Erlebnis, denn sie werden vom Strand aus den Raketenstart beobachten!

    Finale Vorbereitung – 17. Februar 2017

      Ein weiterer anstrengender, aber spannender Tag für das V3PO-Team. Nach einem Fotoshooting im Kennedy Space Center und zwei Live-Interviews in den Sozialen Medien haben sich unsere Space Farming Studenten wieder an die Arbeit gemacht. Maria hat die Stecklinge für die ISS ausgewählt. Sie wurden von David gemessen, um sicherzustellen, dass sie die richtige Größe haben. Raphael hat sie anschließend in die kleine Agar-Box gepflanzt.

      Um 15 Uhr waren sie fertig, und die V3PO-Weltraumingenieure Maria und Chris haben die finalen Vorbereitungen getroffen: Sie haben die Box in den äußeren Behälter gestellt und die Stromkabel verbunden, bevor die Behälter zusammengeschraubt wurden. Mithilfe eines Computerprogramms haben sie die Lichter überprüft. In kurzen Videos konnten sie sich sogar die Pflanzen im Behälter anschauen.

      Anschließend musste das Team eine lange Wartezeit bis zum Abend überbrücken. Dann nämlich kam das Team von Nanoracks, um die finale Dokumentation und Überprüfungen für ihr Experiment durchzuführen. Um 19 Uhr konnten sie das Experiment endlich übergeben, es wurde anschließend direkt zum Raketenstartplatz gebracht, um auf die Rakete verladen zu werden.

      Was für ein Tag!

    Im Labor (II) - 16. Februar 2017

      Landwirt, der wichtigste Beruf auf der Erde… und definitiv darüber hinaus!

      Die gestrige Aufgabe der Studenten war es den Agar vorzubereiten. Dies haben sie bereits einige Male in den BASF Laboren geübt. Agar ist eine geléeartige Substanz, die aus Algen gewonnen wird. Sie kann mit weiteren Zusätzen angereichert werden, um die Stecklinge zu schützen und die Nährstoffe abzugeben, die die Pflanzen während des Versuches benötigen. Maria und David haben den Agar zu einer dickflüssigen, klaren Substanz verrührt und Raphael hat die Fungizide der BASF, sowie einen antibakteriellen Wirkstoff hinzugefügt, damit die Stecklinge gesund bleiben. Der nächste Schritt wird sein, dass sie kleine Stecklingen von der ficus pumila Pflanze schneiden und diese in den Agar legen.

      Im Laufe des Tages waren auch Carl und Mary von Nanoracks im Labor und haben die Transportbox mit Barcodes und Anweisungen beschriftet. Sobald das Experiment auf der ISS angekommen ist, wissen die Astronauten mit Hilfe der Beschriftungen exakt was im Container, wo oben und welches die vorgesehene Richtung ist. Carl hat dabei berichtet, dass die Astronauten regelmäßig Dinge finden, die über die Jahre auf der Raumstation einmal verloren gegangen sind – die Barcodes sollen nun dabei helfen, dass jeder weiß, wo sich die Experimente befinden!

      Am späten Nachmittag haben die Studenten ihr erstes Interview mit der Zeitung ihrer Heimatstadt Ravensburg gegeben. Maria hat dem Journalisten berichtet, dass alle drei nun Landwirtschaft an der Universität studieren und damit auch eine neue Phase in ihrem Leben begonnen hat. Gestern war es sehr windig und Florida. Das V3PO Team verfolgt nervös die Wettervorhersage für den Raketenstart am Samstag. Wenn es zu windig ist, dann könnte die NASA den Start erneut verschieben. Also drücken wir die Daumen, dass alles klappt!

    Mit viel Vorsicht bereitet Maria das Experiment vor.

    Das V3PO Team fühlt sich schon fast wie zu Hause in den Laboren der NASA!

    Die Nachwuchswissenschaftler machen die Bühne frei für künftige Innovationen.

    Der ficus pumila macht sich auf seine längste Reise

    Im Labor (I) – 15. Februar 2017

      Die Ficus pumila Pflanzen sind im Labor in den besten Händen.

      Das V3PO Team war schwer damit beschäftigt, den AFEX Container im Space Life Sciences Lab vorzubereiten. Bevor sie die Versuchsanordnung einrichten, müssen David, Maria und Raphael zunächst den Container aufbauen. Ein Techniker des Herstellers Intrinsyx hat das Team am Montag besucht und ihnen die Konstruktion erklärt. Ihnen wurde auch gezeigt, wie sie die Software mit dem Container verbinden müssen. Diese sorgt dafür, dass die Stecklinge Licht erhalten und ihre Entwicklung in regelmäßigen Abständen fotografiert wird. Mit Pinzetten fügen die Nachwuchsforscher kleine Membrane in den Container ein und fixieren diese mit kleinen Schrauben. Die Membrane sind notwendig, damit eine Luftzirkulation innerhalb des Containers und nach außen möglich ist.

      Und übrigens, den Ficus pumila Pflanzen geht es weiterhin sehr gut. Sie werden vom Laborteam und den Studenten gepflegt! Weiter so!

      Währenddessen hat die SpaceX Rakete im Kennedy Space Center den ersten statischen Test der Antriebsraketen erfolgreich absolviert. Die Rakete wird von der Startrampe #39 zur ISS starten. Das ist der Ort, von dem die Apollo Missionen gestartet sind. Zuletzt wurde die Rampe für den letzten Flug des Space Shuttle Programms genutzt.

    TOP
    PROD-AEM