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    Projekteinblicke

      Bisher haben sich die in der Schwerelosigkeit durchgeführten Versuche auf das Wachstumsverhalten von Samen konzentriert. Das  „V3PO-Projekt“ geht einen Schritt weiter.

      Maria, Raphael und David führen vorab erste Versuche zu ihrem Experiment im Agrarzentrum der BASF durch.

      Im Gegensatz zu Samen haben Stecklinge zu Beginn des Wachstums keine Wurzelanlage. Maria, Raphael und David wollen nun untersuchen, ob und wie Stecklinge ohne Einfluss der Schwerkraft Wurzeln sowie Sprossen und Blätter ausbilden können. Wenn Stecklinge zur vegetativen Vermehrung unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit verwendet werden könnten, würde dies einen erheblichen Fortschritt bei den Bemühungen zur Versorgung langfristiger Flüge ins Weltall – wie u.a. zum Mars – mit Nahrungsmitteln aus dem Anbau im Weltall bedeuten.

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    Klein aber oho!

    Vorstellung des „AFEx Habitat“

    Er ist kleiner als eine Getränkedose, besteht aus transparentem Kunststoff und ist der wichtigste Ausrüstungsgegenstand des Forschungsprojekts zur Landwirtschaft im Weltall. Auf den ersten Blick wirkt er nicht besonders spannend, aber in diesem kleinen Experimentcontainer steckt jede Menge Hightech-Engineering. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    Vorstellung des „AFEx Habitat“

    Er ist kleiner als eine Getränkedose, besteht aus transparentem Kunststoff und ist der wichtigste Ausrüstungsgegenstand des Forschungsprojekts zur Landwirtschaft im Weltall. Auf den ersten Blick wirkt er nicht besonders spannend, aber in diesem kleinen Experimentcontainer steckt jede Menge Hightech-Engineering. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    Von Studenten entwickelt

    Diese „AFEx Habitat“ Box wurde ursprünglich von College-Studenten in Amerika für ein Bildungsprojekt der NASA zur Untersuchung von Fruchtfliegen im All entworfen und gebaut. Intrinsyx, ein Unternehmen in den USA, das sich unter anderem mit Weltraumtechnik befasst, baut jetzt zwei speziell für das V3PO-Projekt angepasste Exemplare dieser kleinen Polypropylenboxen, die jeweils aus zwei Pflanzkammern bestehen. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    Licht, Kamera, Action

    Die beiden „AFEx Habitat“-Mikroboxen passen exakt in einen äußeren Behälter. Semipermeable Membranen lassen Luftaustausch zu und ermöglichen es, den Feuchtigkeitsgehalt zu regulieren. Ein Stromanschluss versorgt Belichtungs- und Lüftungseinrichtungen, Sensoren zur Messung der Umgebungsbedingungen und ein Videosystem zur Überwachung des Experiments. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    Klein und wertvoll

    Die Boxen mögen winzig sein, dennoch betragen die Baukosten hunderte US Dollars pro Stück. Tatsächlich stecken die „AFEx Habitat“-Boxen so voller Hightech, dass Maria, David und Raphael vom V3PO-Team erst mit ihren neuen Mikroboxen arbeiten werden, wenn sie in den NASA-Laboren angekommen sind, um ihr Experiment für den Start vorzubereiten. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    Bereits im All

    Bis es soweit ist, testen die Studenten ihr Experiment in einer Box, die bereits im All war – sie wurde ursprünglich 2014 in der ISS für Untersuchungen an Fruchtfliegen verwendet !
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    Die Pflanze im Weltall: Ficus pumila

    Die Pflanze muss die strengen Bedingungen für den Weltraumflug erfüllen: Sie bzw. ihre Blätter (von denen Teile als Stecklinge genutzt werden) müssen klein sein, weil auf dem Transportflug nur wenig Platz zur Verfügung steht. Sie muss Temperaturen von 4 - 30 °C verkraften können, die auf dem Hinflug herrschen. Und sie muss schnell Wurzeln bilden können, da die Zeit auf der ISS mit 30 Tagen begrenzt ist. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    Die Pflanze muss die strengen Bedingungen für den Weltraumflug erfüllen: Sie bzw. ihre Blätter (von denen Teile als Stecklinge genutzt werden) müssen klein sein, weil auf dem Transportflug nur wenig Platz zur Verfügung steht. Sie muss Temperaturen von 4 - 30 °C verkraften können, die auf dem Hinflug herrschen. Und sie muss schnell Wurzeln bilden können, da die Zeit auf der ISS mit 30 Tagen begrenzt ist. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    Nach längerer Suche haben die Schüler den perfekten Kandidaten gefunden: Ficus pumila. Ficus pumila ist ein Mitglied der Gattung Ficus. Zu weiteren Mitgliedern dieser Gattung zählen die bekannten Zierpflanzen Ficus benjamini und Ficus carica – der Baum, der die Feigenfrüchte produziert, die der Gattung ihren Namen gaben. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    Da es nicht erlaubt ist, Pflanzen in die USA einreisen zu lassen, müssen die Schüler für ihre Stecklinge erst einmal einen passenden Ficus pumila vor Ort finden. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    In den Laboren der NASA werden die Schüler dann von der Pflanze 15mm große Stecklinge abschneiden und diese vorsichtig in einen mit dem Nährmedium Agar – als Bodenersatz – gefüllten Behälter setzen. 72 Stunden vor dem Raketenstart übergeben die Schüler dann ihren Versuchsaufbau an das NASA-Team. Klicken Sie auf das nächste Bild um mehr zu erfahren.

    Die meisten von uns kennen Ficus pumila als eine in Haus und Garten verwendete Zierpflanze. BASF Forscher Sebastian Rohrer erklärt „Ficus pumila wird als eine Art Stellvertreter für Gemüsepflanzen wie Tomaten, Gurken oder Paprika eingesetzt. Dieser Ansatz ist gängige wissenschaftliche Praxis.“

      Aufgrund der unterschiedlichen Temperatur- Luftfeuchtigkeitsniveaus könnte eine Kontamination der Stecklinge mit Bakterien oder Pilzen auftreten. Dies ist der Bereich, in dem BASF als Unternehmen sein Wissen – und seine Produkte – einbringt. Fungizide von BASF helfen dabei, die Pflanzenstecklinge während der Forschungsarbeiten auf der ISS und auf dem Hin- und Rückflug vor Pilzkrankheiten zu schützen.

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